Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


20 | 05 | 2010

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Theodor-Wolff-Preis für sechs Journalisten

Newsbild New

 
Große Ehre für Joachim Kaiser (Bild). Der Kultur- und Musikkritiker der Süddeutschen Zeitung wird in diesem Jahr für sein Lebenswerk mit dem Theodor-Wolff-Preis geehrt.

 

  Die Jury des Theodor-Wolff-Preises würdigte Joachim Kaiser als angesehenen Autor, der immer für den Rang der Kultur in der Gesellschaft eingetreten sei und das geistige Leben in Deutschland seit Jahrzehnten mit seinen Beiträgen in der Süddeutschen Zeitung maßgeblich begleite.

Insgesamt ehrte die Jury des Theodor-Wolff-Preises sechs Journalisten.

Die mit je 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen in der Sparte Lokales erhalten Detlef Schmalenberg für seinen Artikel Das Milliarden-Puzzle (Kölner Stadt-Anzeiger), der in einer hervorragend recherchierten Dokumentation die Umstände des Einsturzes an der Kölner U-Bahnbaustelle ausleuchtet, sowie Frank Buchmeier für seinen Beitrag Eines Morgens an der Sonnenuhrhütte (Stuttgarter Zeitung), in dem der Autor ohne jede Sozialromantik schildert, wie eine engagierte Frau einen im Wald lebenden Penner wieder in die Gesellschaft zurückhilft.

Arne Perras sowie Sabine Rennefanz bekommen den ebenfalls mit 6.000 Euro dotierten Journalistenpreis der deutschen Zeitungen Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Allgemeines. Perras (Süddeutsche Zeitung, München) berichtet in seinem Artikel Die Räuber über das Leben somalischer Piraten. Sabine Rennefanz schildert in ihrer breit angelegten Reportage Die grüne Festung (Berliner Zeitung) Hoffnungen und Nöte einer Hausgemeinschaft am Kottbusser Tor, einem Berliner Kiez mit schlechtem Ruf.

Den mit 6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie Kommentar/Glosse/Essay hat die Jury Jana Hensel für ihren Beitrag Vater Morgana (Die Zeit, Hamburg ) zuerkannt, in dem sich die Autorin sehr pointiert mit der Frage beschäftigt, ob Elternteilzeit und Vätermonate Rolle und Arbeitsbelastung der Mütter in der deutschen Gesellschaft verändert haben.

Der Sprecher der Jury, der Publizist und langjährige dpa-Chefredakteur Wilm Herlyn (Essen), würdigte die hohe Qualität der eingereichten Artikel. Beeindruckend seien in diesem Jahr insbesondere die Vielfalt und der journalistische Anspruch der Wettbewerbsbeiträge aus den Lokalredaktionen.

Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen Theodor-Wolff-Preis ist die renommierteste Auszeichnung, die die Zeitungsbranche zu vergeben hat. Sie erinnert an den langjährigen Chefredakteur des legendären Berliner Tageblatts, Theodor Wolff (1868 1943). Wolff musste 1933 vor den Nazis ins französische Exil fliehen, wurde dort verhaftet und der Gestapo ausgeliefert und starb 1943 im Jüdischen Krankenhaus in Berlin.

Die Auszeichnungen werden am 8. September bei einem Festakt in Bremen überreicht. An der Ausschreibung hatten sich 413 Journalisten beteiligt.

Die Jury

Der unabhängigen Jury zum Theodor-Wolff-Preis gehören an: Peter Stefan Herbst (Chefredakteur Saarbrücker Zeitung), Wilm Herlyn (Publizist, Essen), Bernd Hilder (Chefredakteur Leipziger Volkszeitung), Christoph Irion (Chefredakteur Reutlinger General-Anzeiger), Bernd Mathieu (Chefredakteur, Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten), Bascha Mika (Publizistin, Berlin), Ulrich Reitz (Chefredakteur Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen), Evelyn Roll (leitende Redakteurin Süddeutsche Zeitung, München), Franz Sommerfeld (Mitglied des Vorstands Mediengruppe M. DuMont Schauberg mit Zuständigkeit Redaktion, Köln).



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