Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


20 | 10 | 2010

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Salus-Journalistenpreis für Manfred Ladwig

Newsbild New

 
Kritiker nach vorne - die Gewinner des Salus-Journalistenpreises stehen fest. Mit dem Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro wird Manfred Ladwig, Redakteur beim SWR Fernsehen, ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis in Höhe von 1.500 Euro erhält Kristin Oeing, freie Journalistin, für ihren Beitrag in der Zeitschrift Bioboom. Klaus Faißner, freier Journalist, bekommt einen Sonderpreis in Höhe von 750 Euro für seine Beiträge in der Zeitschrift top agrar.

 

  Mit dem Salus-Journalistenpreis werden journalistische Beiträge prämiert, die sich kritisch mit den negativen Folgen der Agro-Gentechnik auseinandersetzen. Diese Gentechnik kommt zunehmend in den Bereichen Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und Ernährung zum Einsatz. Die Ziel des Preises ist es, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und in den Medien die kritische Auseinandersetzung mit der Agro-Gentechnik zu fördern.

Manfred Ladwig erhält den Hauptpreis für seine TV-Dokumentation Die Gen-Verschwörung, gesendet auf 3sat am 10.12.2009. Der Beitrag hat das Thema des Salus-Journalistenpreises hervorragend umgesetzt und ist von exzellenter journalistischer Qualität, so die Jury. Der Journalist hat die Problematik von allen Seiten beleuchtet und dabei einen enormen Rechercheaufwand betrieben. Die Reportage setzt auf die Überzeugungskraft der Fakten.

Kristin Oeing erhält den Nachwuchspreis für die Print-Reportage Protest der Eigenbrötler, erschienen in der Zeitschrift Bioboom am 15.02.2010. Ihr journalistisch ambitionierter Text beschreibt den engagierten Kampf eines Demeter-Gärtners gegen Gentechnik-Konzerne.

Klaus Faißner erhält für seinen Print-Beitrag Gentechnik-Barrieren vor dem Fall? vom September 2009 in der österreichischen Ausgabe der Zeitschrift top agrar einen Sonderpreis. Damit will die Jury seine journalistische Leistung und sein enormes Fachwissen zur Agro-Gentechnik würdigen. Die Zeitschrift top agrar richtet sich in erster Linie an Landwirte und berichtet unter anderem über Agrarpolitik, Agrartechnik und Ackerbau. Damit erreicht Klaus Faißner mit seinen Texten die wichtigste Zielgruppe zum Thema Agro-Gentechnik, nämlich engagierte Landwirte.

Zahlreiche Bewerbungen

Die Resonanz auf den Salus-Journalistenpreis war überwältigend. Das Thema Agro-Gentechnik stößt auf sehr großes Interesse und zahlreiche renommierte Journalisten haben an dem Wettbewerb teilgenommen. In der Jury des Salus-Journalistenpreises saßen Jürgen Binder, Vorsitzender Gentechnikfreies Europa e.V., Mascha Kauka, Gründerin der Stiftung Amazonica und Michael Märzheuser, geschäftsführender Gesellschafter der MärzheuserGutzy Kommunikationsberatung - aber kein Journalist. Die Jury war beeindruckt von der Qualität der eingereichten Bewerbungen. Viele Beiträge waren journalistisch hervorragend und zeugten von großer Sachkenntnis, erklärt Michael Märzheuser. Der Preis soll wegen des großen Erfolges im kommenden Jahr erneut ausgeschrieben werden.

Hintergrund

Der Salus-Journalistenpreis wurde gestiftet vom Naturarzneimittel-Hersteller Salus. Er wurde dieses Jahr erstmals ausgeschrieben. Anlass war der 85. Geburtstag des Firmeninhabers Otto Greither, der sich von jeher gegen die Patentierung von Genen ausgesprochen hat und gentechnikfreie Lebens- und Arzneimittel fordert. Der Naturarzneimittel-Hersteller Salus bezieht daher Position gegen den Einsatz der Agro-Gentechnik und verwendet keine Rohstoffe dieser Herkunft.



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