Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


27 | 10 | 2010

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


PSD Journalistenpreis: BR einfach spitze

Newsbild New

 
Der Verband der PSD Banken e.V. vergibt heute im Rahmen seines Verbandstages in Bonn den 6. PSD Journalistenpreis „Zinsen, Gebühren & Co. – alles, was den Kunden reizt“. Dem Bayerischen Rundfunk gelingt dabei das seltene Kunststück, alle drei vorderen Plätze in der Kategorie TV/Radio/Online zu belegen.

 

  „Alle Einreichungen aus dem Hörfunk hatten eine sehr hohe Qualität, an die viele der anderen Beiträge aus TV und Internet nicht herangereicht haben“, erklärt der Laudator Max Herbst von der FMH-Finanzberatung die außergewohnliche Entscheidung der Jury. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden des Verbandes der PSD Banken, Rudolf Conrads (Foto), überreicht er die insgesamt sechs Preise in den beiden Kategorien TV/Radio/Online sowie Print an die Gewinner.

Den ersten Platz in der Kategorie TV/Radio/Online des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten PSD Journalistenpreis erreicht Stefan Schmid mit seinem Radiofeature „Schneeballsysteme und Schrottanleihen“, ausgestrahlt am 2. Januar 2010 im Bayerischen Hörfunk. Auf sehr unterhaltsame Art und Weise dokumentiert Stefan Schmid, wie Kunden mit Renditeködern zu schlechten Geldanlagen, Gewinn- und Glücksspielen verleitet werden. Pointiert, ohne jedoch in Klischees zu verfallen, erzählt der Autor von den Fallen, die jedem Einzelnen von uns jeden Tag drohen. Das Stück ist dabei so abwechslungsreich und spannend produziert wie ein Hörspiel. Infotainment vom Feinsten, so die Jury.

Der zweite Preis in dieser Kategorie geht an den freien Journalisten Michael Reitz aus Köln. Dessen Beitrag „Das fast perfekte Verbrechen – postmodernes Denken und Wirtschaftskrise“ wurde am 1. Juni 2010 im BR-Nachtstudio des Bayerischen Rundfunks gesendet. Die Jury: Der Autor erläutert die Wirtschaft aus der Perspektive der zeitgenössischen Philosophie. Dabei gelingt es dem Preisträger das extrem facettenreiche Thema spielerisch und zugleich informativ für den Zuhörer aufzubereiten.

Den dritten Platz in der Kategorie TV/Radio/Online erzielt ein Radiobeitrag von Christine Bergmann mit dem Titel „Geld im Gehirn – was der Mammon im Kopf anstellt“, gesendet am 14. Mai 2010 im Bayerischen Rundfunk. Die Journalistin und Diplom-Volkswirtin geht in ihrem Beitrag der Frage nach, ob unser Gehirn eigentlich mit Geld umgehen kann. Nach Auffassung der Jury ist das Radiostück perfekt aufbereitet, scheinbar leicht inszeniert und gleichzeitig doch sehr verständlich, meint die Jury.

Printpreise für EURO am Sonntag, FAZ und Die Zeit

Den ersten Preis in der Kategorie Print-Medien des 6. PSD Journalistenpreis geht an eine Serie von Stephan Haberer und Georg Pröbstl „Was Traden wirklich kostet“, erschienen im August 2009 in der EURO am Sonntag. Die Serie ist nach Auffassung der Jury Nutzwert pur. Alleine die Sammlung und Auswertung der zugrundeliegenden Daten stellt eine enorme Fleißarbeit dar. Doch dem Autor ist es dabei gelungen, die heterogenen Geschäftsmodelle der Anbieter sinnvoll zu clustern und adäquate Modellkunden zu entwickeln. Stephan Haberer und Georg Pöbstl bringen somit Transparenz in einen Markt, der für die meisten Anleger und Trader kaum noch zu durchblicken ist. Die Serie ist dabei von einer flotten Sprache geprägt, sodass das Lesen dieses Vergleichs richtig Spaß bereitet.

Den zweiten Preis in der Kategorie Print geht an einen Redakteur aus dem Ressort Politik der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Die Reportage behandelt ein hier in Europa nur bedingt bekanntes Zahlungsverkehrssystem. Sein Name: Hawala. Der Autor entführt den Leser in eine Finanzwelt, die zwar den meisten von uns völlig fremd und unbekannt ist, aber doch weltweit für mehr Menschen von Bedeutung ist als die Abhebegebühr am Geldautomaten um die Ecke. Das Stück öffnet Horizonte und zeigt wie Geldgeschäfte auch noch anders funktionieren können. Nutzwertiger kann guter Journalismus gar nicht sein. Der Artikel „Herr Ali und die 150 Euro“ von Jochen Stahnke ist am 11. August 2009 im Wirtschaftsteil der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen.

Der dritte Platz der Kategorie Print geht an Mark Schieritz von der Wochenzeitung Die Zeit. Frech, unterhaltsam, ohne dabei anmaßend zu wirken oder tatsächlich zu sein, gelingt es dem Autor in seinem Artikel „Der sture Franzose“ nicht nur ein Porträt des obersten europäischen Bankers und Zinshüters Jean-Claude Trichet zu skizzieren, sondern er arbeitet zeitgleich die wichtigsten volkswirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen mit auf.

Hintergrund

Ausgezeichnet werden jeweils drei Beiträge in den Kategorien Print sowie TV/Radio/Online, die sich in herausragender Weise mit dem ausgeschriebenen Motto befassen. Der Preis ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr zum sechsten Mal vergeben. Die zehnköpfige Preisjury bestimmte die Gewinner aus insgesamt 42 Einsendungen und legte dabei Kriterien wie fundierte Recherche, Nutzwert und kreativen Themenansatz zugrunde.

Den Juryvorsitz führte in diesem Jahr der Chefredakteur des Anlegermagazins FocusMoney, Frank Pöpsel. Zur Jury gehörten außerdem: Dr. Jörg Baumgarten, Guter Rat; Raimund Brichta, n-tv; Renate Daum, G+J Wirtschaftsmedien); Thomas Exner, Die Welt; Max Herbst, FMH-Finanzberatung; Wolfgang Uchatius, Die Zeit, Vorjahressieger Print; Matthias Körnich, WDR, Vorjahressieger TV/Radio/Online; Prof. Dr. Henrik Schröder, Universität Duisburg Essen; Manfred Westphal, Verbraucherzentrale Bundesverband; Rudolf Conrads, Verband der PSD Banken.



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