Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


01 | 04 | 2011

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


WAZ zeichnet eigenen Nachwuchs aus

Newsbild New

 
Natalie Bornemann (25) und Marc Chmielewski (30) haben den zweiten Nachwuchsjournalistenpreis der Eckensberger Stiftung und der WAZ Mediengruppe gewonnen.

 

  Die Redakteurin des „Harz Kurier“ wird für ihr Feature „Was bleibt ist der Schmerz“ ausgezeichnet. „Die Autorin schildert gefühlvoll, verantwortungsvoll und berührend das Leid von Eltern, die ihre Kinder verloren haben“, urteilt die Jury. Gleichermaßen überzeugt hat Marc Chmieliewski die Juroren mit seinem Wissens-Report „Auf der Suche nach der Gotteszahl“, in dem der Redakteur der „Braunschweiger Zeitung“ die Geheimnisse des Zauberwürfels lüftet. Natalie Bornemann, Marc Chmielewski und zwölf weitere Preisträger wurden jetzt in der historischen Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel ausgezeichnet.

Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ Mediengruppe, betonte in seiner Festrede: „Es ist schön, Talente zu entdecken und Nachwuchs zu fördern. Es gibt kaum Wichtigeres, denn jeder Treffer ist ein neuer Vorrat für eine erfolgreiche Medienzukunft.“ In Wolfenbüttel hielt Bodo Hombach ein Plädoyer für nachhaltigen Journalismus: „Nachhaltigkeit im Journalismus bedeutet nicht der einzelne Bericht, die Reportage, der Kommentar. Es ist vielmehr das große Ganze. Es ist die Entwicklung und Verstetigung einer politischen Kultur. Es sind die durch
tägliches Training und Nutzung wach gehaltenen Begriffe von Freiheit und Humanität. Es ist das langsam gewachsene Vertrauensverhältnis zwischen einer Zeitung und ihrem Leser, zwischen einem Sender und seinen Zuschauern.“

Der zweite Preis in der Kategorie „Professioneller Nachwuchs“ ging an Monique de Cleur (31). Die Volontärin der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) berichtete über einen jungen Hochbegabten, der im regulären Schulsystem unterfordert ist. WAZ-Volontärin Fabienne Piepiora (29) erhielt einen „Sonderpreis Serie“. Sie beleuchtete mitten in der Sarrazin-Debatte das Thema „Integration in Oberhausen“ in einer sechsteiligen lokalen Serie.

In der Kategorie „Junge Autoren“ setzte sich Shirin Schönberg (23) durch. Die Mitarbeiterin der Braunschweiger Campus-Redaktion wurde für ihre einfühlsame Reportage „Ein Tag mit Uli“ ausgezeichnet, in der sie einen Braunschweiger Obdachlosen begleitet. Den zweiten Preis in dieser Kategorie gewann Aeneas Rooch (28), freier Mitarbeiter der „WAZ“, für eine Wissenschafts-Seite über Krankenhauskeime und neue Therapiemöglichkeiten durch Plasma. Neben den Hauptpreisträgern wurden acht weitere Autoren mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet, unter ihnen Juliane Maier, Dr. Felix Mescoli, Markus Stelle, Julian Beimdieke, Pirkko Gohlke, Marcus Pfeiffer, Melanie Schäfer und Valea Anja Schweiger.

Bei der zweiten Ausschreibung des Nachwuchsjournalistenpreises hatten sich 35 Volontäre und Jungredakteure in der Kategorie „Professioneller Nachwuchs“ sowie 35 Schüler, Studenten und freie Mitarbeiter in der Kategorie „Junge Autoren“ beworben. Alle schreiben für Zeitungen der WAZ Mediengruppe in Deutschland. „Journalisten müssen ihre Arbeit heute mit höherem Qualitätsanspruch tun als je zuvor. Dieser Nachwuchsjournalistenpreis gibt exzellenten Leistungen eine Bühne“, sagt Armin Maus, Chefredakteur der „Braunschweiger Zeitung“. Die Braunschweiger Hans-und-Helga-Eckensberger Stiftung geht auf den Gründungsherausgeber der „Braunschweiger Zeitung“ zurück. Sie hat insgesamt 2.500 Euro Preisgeld ausgelobt.

Zur Jury gehören Paul-Josef Raue, Chefredakteur der „Thüringer Allgemeinen“, David Schraven, Leiter des Ressorts „Recherche“ am Content Desk der WAZ Mediengruppe in Essen, Prof. Thomas Knieper, Kommunikationswissenschaftler von der Universität Passau, Tobias Riepe, Sprecher der „Autostadt“ in Wolfsburg, Dr. Wolfgang M. Müller, Vorstandsmitglied der Eckensberger Stiftung, und Armin Maus, Chefredakteur der „Braunschweiger Zeitung“.



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