Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


12 | 05 | 2011

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Damit Coburg in den Mittelpunkt rückt

Newsbild New

 
Medienstandort Coburg??? Puuh, von Köln, Hamburg, Berlin und München haben wir ja schon etwas gehört. Aber Coburg? Genau, Coburg, rund 42.000 Einwohner, Oberzentrum in Oberfranken, Leitspruch: Werte und Wandel. Am Medienstandort Coburg erscheinen zwei lokale Tageszeitungen, ein lokaler Radiosender sendet von hier, ein lokaler und einer regionaler Fernsehsender sind hier beheimatet, zudem gibt es Internetfernsehen und verschiedene lokale Magazine, Coburg ist laut Eigenauskunft Standort mit der dritthöchsten Dichte an Kreativunternehmen in Deutschland.

 

  Und im Medienclub Coburg, der in diesem Jahr das erste Mal den Coburger Medienpreis verliehen hat, vereinen sich rund 60 Medienmacher und solche, die sich als Medienmacher verstehen - freie Journalisten, Redakteure, Bürgermeister, Vertreter der lokalen Kreditinstitute, Pressesprecher und auch Unterhaltungskünstler.

Ein Journalistenpreis von Medienschaffenden, die die Bedeutung des Medienstandorts Coburg ins Bewusstsein rücken möchten, dotiert mit 3.750 Euro und dabei unterstützt von der Sparkasse Coburg-Lichtenfels, der VR-Bank Coburg und den Wirtschaftsjunioren Coburg.

Gewinnerin war die Coburgerin Silke Spitzenpfeil von der Neuen Presse. Sie überzeugte die Jury und holte sich mit ihrem Artikel "Kriminalfall im Dreivierteltakt" sowohl den regionalen als auch den überregionalen Preis in der Kategorie Wellenschläger. Diese Kategorie honoriert journalistische Beiträge, die für Gesprächsstoff gesorgt haben. Ihre Geschichte über Walzerkönig Johann Strauss sorgte in der Fachwelt für großes Aufsehen.

Die weiteren überregionalen Preise gingen nach Berlin. Christoph Grabitz überzeugte die Jury mit seiner Geschichte "Als Freund-/ Freundin hinzufügen", die in der evangelischen Zeitschrift Chrismon (liegt als Beilage unter anderem der Süddeutschen Zeitung bei) veröffentlicht worden war. Ein Plädoyer für das Internet, geschrieben in Form einer essayistischen Reportage. Er holte sich damit vor über 150 Gästen im Coburger Kino Utopolis den überregionalen Preis in der Kategorie Nachwuchs.

Kategorie Schöpfung

Überregionaler Sieger in der Kategorie Schöpfung wurde Martin Scharfe von www.volkslesen.tv, einem InternetTV-Sender, Bibliothek und Panoptikum des lesenden Volkes zugleich, wie Scharfe selber sagt. Jedermann liest auf dieser Plattform aus seinem Lieblingsbuch. Scharfe war auch schon für den Grimme-Preis nominiert.

Regionaler Preisträger in der Kategorie Schöpfung wurde Wolfgang Bretschneider mit einem Imagefilm über das Unternehmen Federn Dietz, der die Jury vor allem auf Grund seiner starken Bilder überzeugte. Den regionalen Preis in der Kategorie Nachwuchs holte sich Markus Hofmann. Er hatte gemeinsam mit Schülern des Arnoldgymnasiums Neustadt einen Trailer für ein Kids News TV Format auf NECTV entwickelt.

Hintergrund

Der Ende 2009 gegründete Medienclub Coburg e.V. hatte die Auszeichnung ausgelobt. Unter dem Motto crossmedial und crossover richtet sich der Coburger Medienpreis dabei als einer der ersten in Deutschland an alle Kreativen in den Medien. Medienschaffende aus Hörfunk, Film und Fernsehen,Zeitungen, aber auch aus Onlinemedien wie Blogger oder Podcaster und Kreative aus Werbeagenturen waren aufgerufen, sich bis Ende Februar für eine der Kategorien Nachwuchs, Wellenschläger und Schöpfung zu bewerben. Über 50 Bewerbungen waren bei der Erstauflage eingegangen.

Die Jury bestand aus Jörg Schweizer, Geschäftsführer schweizerbrandung aus München, Detlef Wildermuth, Leiter der European School of Design aus Frankfurt, Jens Wenzel, Podcaster aus Berlin, Jürgen Irlbacher, Geschäftsführer der TV-Produktion First Entertainment aus München und Köln und Steffan Heuer, US-Korrespondent des Wirtschaftsmagazins Brand Eins aus San Francisco und gebürtiger Coburger.



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