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29 | 05 | 2011

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Kein Fehlurteil für Gisela Friedrichsen

Newsbild New

 
"Fehlurteile - Wie gerecht kann Justiz sein?" fragt das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Kein Fehlurteil dürfte die Entscheidung der Jury des Deutschen Anwaltsvereins sein. In drei Kategorien verleiht der DAV seinen Pressepreis. Der Pressepreis für den Bereich Printmedien geht an die bekannte Journalistin Gisela Friedrichsen (Foto), die als Gerichtsreporterin für die Hamburger Zeitschrift schreibt.

 

  Ausgezeichnet wird die seit Jahrzehnten kontinuierliche Berichterstattung über Gerichtsverfahren im Spiegel auf allerhöchstem Niveau. Für die Jury steht fest dass Gisela Friedrichsen, die bei der Augsburger Allgemeinen volontiert hat, es vermag, dem Leser das Geschehen vor Gericht so lebendig und einfühlsam zu schildern, als sei er selbst zugegen gewesen. "Sie kämpft um die Kontrollierbarkeit des Strafverfahrens, wo Gerichte aus Gründen des Opferschutzes zunehmend die Öffentlichkeit ausschließen und sich damit gerade in Fällen schwerwiegendster Beweisführung der kritischen öffentlichen Beobachtung entziehen."

Der Pressepreis des DAV für den Bereich Hörfunk geht an die Journalisten Daniela Schmidt-Langels und Dr. Otto Langels.

Mit dem DAV-Pressepreis wird das Feature Unschuldig hinter Gittern. Verhängnisvolle Verhöre, falsche Geständnisse und Fehlurteile, gesendet am 4. Februar 2011 im Deutschlandfunk, ausgezeichnet. Der Beitrag spricht Sachverhalte an, die in der Öffentlichkeit viel zu wenig wahrgenommen werden und überhaupt nicht in das oft im Fernsehen und in der Sensationspresse vermittelte Bild passen, mit welchen Methoden auch immer der richtige Täter versucht wird zu finden und einer gerechten Strafe zugeführt wird. Das Stück schildert anhand von drei Fällen erwiesene unrichtige Geständnisse in einer Erzählweise fast wie in einem Hörspiel ungeheuer fesselnd und so nachvollziehbar, als könnte einem dies selbst passieren.

Den eindringlichen Beitrag kann man auf der Homepage des Deutschlandradios unter http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/1357733 hören.

Der Pressepreis des DAV für den Bereich Fernsehen geht an Dr. Norbert Siegmund, RBB.

Ausgezeichnet wird seine TV-Dokumentation Wegsperren für immer. Es ist eine Koproduktion von RBB und WDR, gesendet erstmals am 10. Januar 2011 in der WDR-Reihe die story. Behandelt wird das Thema der Sicherungsverwahrung. Das Thema ist emotional so vorbelastet und in der veröffentlichten Meinung oft einseitig hochgespielt, dass der Preisträger, so die Jury, bewusst das Genre der Reportage gewählt hat, um die komplizierten rechtlichen Probleme für ein breites Publikum zu erschließen. Durch seine einwöchigen Dreharbeiten in der JVA Tegel erlebt der Zuschauer hautnah mit, was jetzt auch das Bundesverfassungsgericht beanstandet hat: Man sieht mit eigenen Augen zwar problematische, aber eben doch ganz andere Menschen als die unbelehrbaren und therapieunwilligen Bestien, als die bestimmte Medien die Sicherungsverwahrten vor einer aufgeputschten Öffentlichkeit darstellen.

Den Beitrag kann man auf der Homepage des RBB unter http://www.rbb-online.de/doku/die_rbb_reporter1/beitraege/wegsperren_fuer_immer.html ansehen.

Der Pressepreis wird in der Zentralveranstaltung am 2. Juni 2011 in Straßburg anlässlich des 62. Deutschen Anwaltstages, der vom 2. bis zum 4. Juni 2011 stattfindet, verliehen. Er wird seit 1985 alle zwei Jahre auf dem Deutschen Anwaltstag durch den Deutschen Anwaltverein verliehen.



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