Preise: 731 | Gewinner: 16362 | 22.08.2019 | facebook facebook


18 | 10 | 2011

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Gute Chancen für Steffen Wurzel

 
Wenn morgen der 4. Journalistenpreis des Europäischen Parlaments verliehen wird, kann sich nur ein deutscher Journalist Hoffnungen auf die hohe Auszeichnung machen. Die Radio-Reportage "Flüchtlinge, Schlepper und Zäune" von Steffen Wurzel war der einzige Beitrag, den die deutsche Jury um Petra Pinzler (Die Zeit), Markus Feldenkirchen (Der Spiegel), Thilo Kößler (DeutschlandRadio) und Rainer Reichert (Deutscher Journalistenverband) als "exzellent" betrachtet hatte. Beiträge aus den Kategorien Online, Print und TV wurden nicht weitergeleitet, weil die journalistische oder thematische Qualität als nicht herausragend beurteilt wurde.

 

  Dass Steffen Wurzel mit der Ehrung Brüssel wieder verlassen wird, davon sind Petra Pinzler und Co. überzeugt.

Die Radio-Reportage "Flüchtlinge, Schlepper und Zäune" ist eine klassische Radio-Reportage, die die Situation an der griechisch-türkischen Grenze schildert. Im vergangenen Jahr versuchten hier vor allem nordafrikanische Flüchtlinge von der Türkei aus nach Griechenland und damit in die EU zu gelangen. Die EU-Grenzschutzagentur Frontex patrouilliert seither an diesem Grenzabschnitt. Die Grenzschützer - unter anderem aus Deutschland und Italien - erzählen in dem Radio-Beitrag, wie sehr sie die Arbeit an der Grenze im Inneren beschäftigt und wie sie mit den Flüchtlinge mitfühlen - besonders, wenn Familien und Kinder betroffen seien, bewegten die Schicksale die Grenzschützer. Steffen Wurzel läßt auch Flüchtlinge zu Wort kommen, deren langer und oftmals auch gefährlicher Weg zu einem hoffentlich besseren Leben doch letztlich an einem Zaun oder in einem Flüchtlingslager endet. Nach Meinung der Jury gelingt es Steffen Wurzel, das sensible Thema eindringlich und menschlich nahe zu bringen und dies in einer sehr hohen journalistischen Qualität. "Es gelingt ihm, das 'Kino im Kopf' entstehen zu lassen", sagt die Jury und deshalb sei die Radio-Reportage von Steffen Wurzel auch ein "positives Beispiel für das Medium Radio."

Hintergrund

Welch immer wichtigerere Bedeutung Journalistenpreise auch auf europäischer Ebene haben, beweisen die aktuellen Einsendezahlen. Dieses Jahr wurden 355 Beiträge aus der ganzen EU eingereicht - ein neuer Rekord (Printmedien: 158, Online:73, TV: 64, Radio: 60). Journalisten aus allen EU-Mitgliedstaaten schlugen insgesamt 64 Kandidaten vor. Eine Jury unter dem Vorsitz der EP-Vizepräsidentin für Kommunikation Rodi Kratsa-Tsagaropoulou wählte anschließend die vier Preisträger aus. Zu den Juroren zählten EU-Abgeordnete und Journalisten.

Der EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek wird die Preise morgen gegen 9 Uhr in Brüssel verleihen. Nach der Verleihung nehmen alle Wettbewerbsteilnehmer und 60 junge Journalisten aus ganz Europa an einem Seminar zum Thema "Berichterstattung über Menschenrechte und internationale Konflikte" teil.



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01.09.2019: Medienvielfalt, anders

01.09.2019: Bert-Donnepp-Preis - Deutscher Preis für Medienpublizistik

01.09.2019: Stipendium Wissenschaftsjournalismus

02.09.2019: GRANIT - Hofer Dokumentarfilmpreis

05.09.2019: Bamberger Reiter 'Bester Dokumentarfilm'

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