Preise: 721 | Gewinner: 15972 | 24.04.2019 | facebook facebook


26 | 10 | 2011

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Wissenschaftsjournalismus: Preise gehen nach Bonn und Oldenburg

Newsbild New

 
Nach Niedersachen und Nordrhein-Westfalen geht in diesem Jahr der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus. Die beiden freien Wissenschaftsjournalisten Tim Schröder (Oldenburg, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) und Jan Lublinski (Bonn, Deutschlandfunk und Deutschlandradio) konnten die Jury in diesem Jahr mit ihren Beiträgen überzeugen. Zu den ersten Gratulanten gehörte heute in Berlin auch Verleger Stefan von Holtzbrinck (Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und Juryvorsitzender. In der Jury sitzen unter anderem auch ein Vertreter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und vom Deutschlandfunk.

 

  Tim Schröder überzeugte die Jury mit seinen Arbeiten über neue Möglichkeiten der digitalen Filmbearbeitung und damit verbundene Manipulationen in Erst lernten die Bilder laufen, jetzt lernen sie lügen (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung), über winzige Algenkrümel die Kalk produzieren und CO2 binden, und deren Bedeutung für Geologen und Klimaforscher in Die Kleinodien der Ozeane (mare) und über die wechselseitige Beeinflussung des Menschen und seiner Bakteriengemeinschaft in Der Mensch ein Holobiont (Rheinischer Merkur). Die Jury urteilt: "Seine sehr sorgfältig recherchierten Beiträge beeindrucken in der Vielfalt der Wissenschaftsthemen. Tim Schröder bringt komplexe wissenschaftliche Sachverhalte in anschaulicher und unterhaltender Form mit überzeugender, klarer Sprache dem Leser nahe und trägt damit in vorbildlicher Weise zur Vermittlung von Wissenschaft und Forschung an eine breite Öffentlichkeit bei."

Der Preisträger Tim Schröder, geboren 1970, hat Biologie und Meeresphysik studiert. Seit 2001 als freiberuflicher Wissenschaftsjournalist tätig, ist er darüber hinaus für die Kommunikationsabteilungen verschiedener Unternehmen tätig und gibt Medientrainings für Wissenschaftler. Tim Schröder ist verheiratet, Vater von zwei Söhnen und lebt in Oldenburg.

Jan Lublinski gewann die Jury mit seinen im Deutschlandfunk und Deutschlandradio ausgestrahlten Hörfunkbeiträgen über die Potentiale und Probleme des Geoengineering in der Klimaforschung in Die Klimadoktoren Wie sich die Wissenschaft für Notoperationen wappnet, über Kriegsführung durch Militärroboter in Kriegsspiele wenn ferngesteuerte Maschinen Ernst machen und über geologische Prüfverfahren zur Verhinderung des Handels mit Konfliktrohstoffen in Kein Blut am Handy Der geochemische Fingerabdruck für kongolesisches Coltan.

Die klare Entscheidung der Jury: "Sie vermitteln dem Zuhörer übersichtlich und differenziert, mit spannender Dramaturgie die Dimensionen und Verflechtungen komplexer Wissenschaftsthemen. Die Arbeiten von Jan Lubinski tragen in überzeugender Weise zu einem besseren Verständnis von wissenschaftlicher Forschung und ihrem gesellschaftlichen Kontext bei und leisten damit einen wesentlichen Beitrag, die breite Öffentlichkeit über die Wissenschaften zu informieren."

Der Preisträger Jan Lublinski, geboren 1968, ist Physiker und freier Wissenschaftsjournalist. Neben seiner journalistischen Tätigkeit engagiert er sich in der Medien-Entwicklungszusammenarbeit für das Projekt "SjCOOP", einem Mentoring-Projekt für Journalisten in Afrika und dem Nahen Osten. Er lebt in Bonn und ist für die Deutsche Welle-Akademie als Trainer tätig.

Hintergrund: Preis zu Ehren von "Scientific American" gegründet

Der Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus wurde 1995 von der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Zeitschrift "Scientific American", einer der ältesten Wissenschaftszeitschriften der Welt, ins Leben gerufen. Der Preis wird jährlich vergeben und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet des Wissenschaftsjournalismus. Es wird jeweils ein Preis in der Kategorie Print und in der Kategorie elektronische Medien vergeben. Jeder Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Ausschreibung für das Jahr 2012 beginnt am 1. Februar 2012.

Die Mitglieder Jury vom Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus: Stefan von Holtzbrinck (Vorsitz), Vorsitzender der Geschäftsführung, Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH; Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung, Boehringer Ingelheim GmbH; Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter, "Forschung aktuell", Deutschlandfunk; Angela Friederici, Direktorin, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften; Peter Gruss, Präsident, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.; Matthias Kleiner, Präsident, Deutsche Forschungsgemeinschaft e.V.; Carsten Könneker, Chefredakteur, Spektrum der Wissenschaft und Gehirn & Geist; Joachim Müller-Jung, Leiter des Ressorts Natur und Wissenschaft, Frankfurter Allgemeine Zeitung; Andreas Sentker, Ressortleiter Wissen, Die Zeit; Ranga Yogeshwar, Moderator der ARD-Sendungen "Quarks&Co" und "Wissen vor 8".



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