Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


09 | 11 | 2011

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Wiener Stadtwerke vergeben WINFRA-Preise

Newsbild New

 
Die Wiener Stadtwerke haben zum bereits dritten Mal den Wiener Infrastruktur-Journalismus vergeben. Die Sieger in den fünf Kategorien sind Roman David-Freihsl (Der Standard, Print), Karl Reis (ORF Wien Heute, TV), Marlene Nowotny (Ö1, Hörfunk) und Hubert Kickinger (orf.at, Online). Den WINFRA-Sonderpreis erhielt Andreas Wetz (Die Presse). Der Preis ist mit insgesamt 15.000 Euro dotiert.

 

  Mit dem WINFRA werden Arbeiten von Journalistinnen und Journalisten prämiert, die das komplexe Thema Infrastruktur greifbar machen und es inhaltlich wie auch stilistisch auf hohem Niveau meistern, erklärte Wiener Stadtwerke Generaldirektorin Gabriele Payr die Idee hinter dem Wiener Journalismuspreis WINFRA.

Unter dem Titel Wien startet Testlauf mit Elektrobussen berichtet Roman David-Freihsl über die Einführung von vier Elektrobussen und dessen Herausforderungen für den Wiener Alltag. Die Jury sagt: Roman David-Freihsl hat in seinem Beitrag alle relevanten Infos geschickt verarbeitet und schreibt spannend und informativ unter Einhaltung journalistischer Kriterien. Dafür erhielt er den WINFRA in der Kategorie Print.

Wie muss die städtische Infrastruktur in Zukunft aussehen? Diesen zukunftsweisenden Fragen widmete sich Marlene Nowotny in der Ö1 Sendung Dimensionen. Die Jury sagt: Für diese gelungene Aufbereitung wissenschaftlicher Fakten und Visionen, auf verständliche und greifbare Weise, bekam sie den WINFRA 2011 in der Kategorie Hörfunk.

In der Kategorie TV gewann ein Beitrag anlässlich des ersten Jubiläums der Wiener Nacht-U-Bahn von Karl Reis. Die Jury sagt: Durch seine langjährige Erfahrung ist er immer von Neuem bemüht, ein großes Spektrum an Meinungen spannend und informativ in seinen Beiträgen zu verpacken. Dies gelang ihm zur Wiener Nacht-U-Bahn besonders gut und wurde daher ausgezeichnet.

Hubert Kickinger und sein Artikel Reise ins Jenseits für orf.at, Kategorie Online, beschreibt nicht nur das besondere Verhältnis des Wiener Bürgers zum Tod, sondern zeigt die eindrucksvolle Arbeit hinter den Kulissen der Wiener Bestatter. Er leistete damit einen Beitrag zur Aufklärung. Genau das ist Aufgabe guter Infrastruktur-Berichterstattung, welche der WINFRA auszeichnet.

Der diesjährige Sonderpreis stand ganz unter dem Motto Urbane Mobilität der Zukunft. Den Sonderpreis 2011 der WINFRA-Jury erhielt Andreas Wetz von der Tageszeitung Die Presse. Andreas Wetz leistet mit seinen Artikeln immer wieder wichtige Beiträge, um in der Öffentlichkeit Bewusstsein für neue und visionäre Themen zu schaffen. Die Jury würdigt seine publizistischen Leistungen und seine Aufklärungsarbeit im Infrastruktur-Bereich. Sie ist vorbildhaft für die Vermittlung von komplexen Themen, so die WINFRA Jury in ihrer Begründung.

Die Juroren

Ausgewählt wurden die zu prämierenden Beiträge wie bereits in den vergangenen Jahren unter dem Vorsitz von Umweltdachverband-Präsident Gerhard Heilingbrunner, einem der bekanntesten Fürsprecher für umweltgerechte und nachhaltige Infrastrukturprojekte: Alle prämierten Beiträge haben eines gemeinsam: Sie zeigen, dass Themen wie Lebensqualität und Daseinsvorsorge stets im Zusammenhang mit konkreten Infrastrukturprojektenvor Ort stehen. Infrastruktur-Berichterstattung kann neugierig machen, informieren und unterhalten.

Die WINFRA-Jury

Neben Gerhard Heilingbrunner besteht die Jury aus Astrid Zimmermann, Generalsekretärin Presseclub Concordia; Roland Burkart, Professor am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Uni Wien; Edeltraud Stiftinger, Siemens, Leiterin Corporate Technology CEE; Brigitte Jilka, Wiener Stadtbaudirektorin und Jürgen Wutzlhofer, Wiener Landtagsabgeordneter und Gemeinderat.



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