Preise: 731 | Gewinner: 16362 | 24.08.2019 | facebook facebook


17 | 01 | 2012

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


ALEX-Medienpreis 2012 für Sebastian Wenzel

 
Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) vergibt ihren ALEX-Medienpreis 2012 an Sebastian Wenzel für seinen Artikel „Auferstanden aus Kopien“, erschienen bei „Spiegel online“. Wenzel, der sich als Journalist und Blogger u.a. auf Gesellschaftsspiele unter allen erdenklichen Aspekten spezialisiert hat, weist durch seinen Artikel auf ein bisher kaum beachtetes Phänomen hin, den Nachbau von erfolgreichen Spielen aus dem Westen durch Spiele-Liebhaber in der DDR.

 

  Wenzel, der bei der "Celleschen Zeitung" volontiert hat, stellt zwei Studenten vor, die es sich zur verdienstvollen Aufgabe gemacht haben, die Nachbauten zu sammeln, um sie vor dem Vergessen zu bewahren und sie in ihrem Blog sowie Ausstellungen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Inzwischen wurden auch aufgrund dieses Artikels weitere Medien auf die Aktivitäten der Sammler aufmerksam, es folgten weitere Zeitungs- und Fernsehberichte. So hat der Autor auch mit dafür gesorgt, dass das Thema „Spiele-Nachbau in der DDR“ als Teil deutsch-deutscher Geschichte bekannt wird und über 20 Jahre nach der Wiedervereinigung nicht noch mehr Nachbauten in der Mülltonne verschwinden.

Wenzel, der als freier Journalist seit 2011 für zahlreiche Medien von Würzburg aus Artikel verfasst und Themen bearbeitet, beschreibt, wie Menschen aus allen möglichen Materialien und viel Fantasie ihr eigenes „Sagaland“ oder „Monopoly“ erstellen, oft mit direktem Bezug zu ihrem persönlichen Lebensumfeld und -ereignissen. Er verweist darauf, wie Spiele sich im besten Sinne grenzüberschreitend durchsetzen trotz Verbot und drohender Konsequenzen. Und so wird in diesem gut recherchierten – und viel diskutierten – Artikel auch ganz allgemein deutlich, welche Kraft in Spielen steckt und welche Kräfte sie in Menschen wachrufen können.

Nach Meinung der Jury des ALEX-Medienpreises hat sich Sebastian Wenzel mit diesem historischen Phänomen und dessen aktueller Aufarbeitung widmenden Artikel im besten Sinne um das Kulturgut Spiel verdient gemacht. Er erhält deshalb den mit 1.000 Euro dotierten ALEX-Medienpreis 2012 zuerkannt, der am Abend des 4. Februar während der Spielwarenmesse in Nürnberg im Rahmen der traditionellen SAZ-Party übergeben wird.



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