Preise: 725 | Gewinner: 15806 | 23.02.2019 | facebook facebook


18 | 01 | 2012

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


COR-Preis Wohnen und Design in Köln verliehen

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Seine Leidenschaft für exzellentes Design ist bekannt. Die Begeisterung von Leo Lübke, dem Geschäftsführenden Gesellschafter des Möbelherstellers COR, für Journalismus auch. Zum bereits achten Mal hat der Unternehmer gestern Abend den von ihm gestifteten COR-Preis Wohnen und Design verliehen, der mit insgesamt 10.000 Euro verliehen ist. Erste Preisträger sind David Schumacher und Katharina Altemeier vom Wirtschaftsmagazin Capital, Cornelius Tittel, Kulturchef der Welt-Gruppe im Range eines stellvertretenden Chefredakteurs, wurde in Abwesenheit gestern Abend in Köln auf der Internationalen Möbelmesse mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Tittel konnte die Ehrung krankheitsbedingt nicht persönlich entgegennehmen.

 

  Woran erkennt man gutes Design? Daran, dass es ausgezeichnet wurde? fragen Katharina Altemeier und David Schumacher in Gestaltherrschaft. Ihr Beitrag löse eine neue Diskussion um den Wert Design-prämierter Güter aus und wird dafür mit dem ersten Preis honoriert. Vintage ist die Angst vor dem eigenen Geschmack resümiert Cornelius Tittel, der sein Interview mit dem Galeristen Roland Tissy zur Entlarvung eines Retrotrends nutzt gewürdigt wird der Beitrag in der "Welt am Sonntag" mit dem zweiten Preis.

Zum achten Mal wurde der 2004 gestiftete COR-Preis für Wohnen und Design an Autoren von deutschsprachigen Printmedien vergeben. Neunzehn Autorinnen und Autoren haben sich für das Finale 2012 qualifiziert, ausgewählt unter fünfzig Bewerbungen und herausragenden Texten aus den Monitor-Beiträgen. Nominiert waren unter anderem auch Nike Breyer (INFORM), Michael Cornelius (INFORM), Oliver Elser (Architectural Digest), Andrea Eschbach (Neue Zürcher Zeitung), Sandra Hofmeister (DETAIL), Alexander Peer (a3BAU), Tillmann Prüfer (ZEITMagazin), Markus Zehentbauer (Süddeutsche Zeitung), Sarah Elsing (Die Welt), Oliver Heilwagen (Der Tagesspiegel), Roman Hollenstein (Neue Zürcher Zeitung), David Krenz (Der Tagesspiegel), Fabian Lambeck (Neues Deutschland), Niklas Maak (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Norbert Philipp (Die Presse), Peter-Phillip Schmitt (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung) und Manuela van Rossem (Architektur & Wohnen).

Nach lebhafter Diskussion haben die Jurymitglieder Ulrich Brenner, ehemals Leiter Deutsche Journalistenschule München, Thomas Edelmann, freier Journalist, Max Fellmann, Redakteur Süddeutsche Zeitung Magazin, Michael Hausenblas, Redakteur RONDO/Der Standard und Gudrun Sachse, Redaktorin NZZ FOLIO einstimmig entschieden.

Erster Preis für Katharina Altemeier und David Schumacher - die Begründung der Jury

Unsere Diskussion des Phänomens Design bedarf kritischer Stimmen, wenn wir mehr Wissen schaffen, mehr Transparenz vermitteln wollen. Nicht jedes Designpreislogo, das auf den ersten Blick beeindruckt, bürgt für die Relevanz, den Innovationsgehalt oder den tatsächlichen Wert eines Produktes, folgern die Autoren und beleuchten kritisch, ob wir nicht unbemerkt bereits unter Gestaltherrschaft stehen? Ihr Beitrag, veröffentlicht in einem Wirtschaftsmagazin wie CAPITAL, beweist Mut, beachtliche Rechercheleistungen zugunsten einer vielstimmigen Diskussion sowie die Bereitschaft, kritisch aufzuklären auch auf die Gefahr hin, sich damit nicht nur Freunde zu machen. Für die Jury eine beispielhafte journalistische Leistung, die mit dem ersten Preis gewürdigt wird. Der erste Preis ist mit 6.500 Euro dotiert.

Zweiter Preis für Cornelius Tittel die Begründung der Jury

Ist Vintage eine Pose, der ehrliche Versuch, die Dinge zu bewahren oder ein Schimpfwort, das regressive Muster unserer Wohnkultur brandmarkt? Cornelius Tittel interviewt den Designgaleristen Clemens Tissy zu einem aktuellen Phänomen, mit dem wir fast alltäglich - aber wenig reflektiert umgehen. Was aber steckt dahinter? Orientierungslosigkeit bescheinigt sein Gesprächspartner dem neuen Bürgertum. Und was davon gilt für uns? Orientieren wir uns an Labels und Marktentwicklungen, oder nehmen wir eine neue Haltung ein? Ein Interview, das eine breitere Diskussion anregt, pointiert geführt wird und Projektionen entlarvt: Die Jury würdigt diesen Beitrag mit dem zweiten Preis. Der zweite Preis ist mit 3.500 Euro dotiert.



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