Preise: 731 | Gewinner: 16362 | 22.08.2019 | facebook facebook


29 | 01 | 2012

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Medienpreis Politik für Jan Grossarth

Newsbild New

 
Jan Grossarth ist der Gewinner des Medienpreises Politik des Deutschen Bundestages. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. Grossarth arbeitet als Redakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er setzte sich gegen Robin Alexander (Die Welt) sowie Thomas Reichart, Sonja Schünemann und Dominik Rzepka (alle ZDF) durch.

 

  In seinem Gewinnerbeitrag geht Jan Grossarth (Foto: Random House, Alexander Beck), Jahrgang 1981, der Frage nach, warum die ehemalige niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen nach nur acht Monaten ihr Amt aufgab.

Der Autor hat Grotelüschen auf ihrem Bauernhof besucht und zeichnet das Bild einer Politikerin, die in der politischen Arena unerfahren ist aber dennoch bürgernah und erfolgreich Karriere macht, bis Berichte über eine angebliche Tierquälerei im Mastputenbetrieb ihres Mannes sie das Amt kosten.

Die Geschichte eines Scheiterns, wie der Autor schreibt. Der Autor besucht Stefan Böckling, Aktivist des Tierschutzvereins Peta. Dieser filmte eine sterbende Pute in einem von 24 besuchten Mastställen, die in unternehmerischer Beziehung zur Ministerin stehen; es sei das einzige blutende und liegende Tier gewesen, sagt Böckling heute. Die Filmsequenz läuft in Report aus Mainz, Grotelüschen, mit den Bildern konfrontiert, reagiert verunsichert.

Für Peta sei Grotelüschen ein Glücksfall, sagt Böckling, durch sie sei die Sache der Puten an die Öffentlichkeit gekommen. Medien und Opposition zielen auf die Ministerin: Bei öffentlichen Auftritten zeigen die Medien regelmäßig Bilder weniger Demonstranten, die gegen Tierquälerei demonstrieren. Die Ministerin wird in die Enge getrieben. Kurz vor Weihnachten 2010 tritt sie zurück.

Der Jury gehörten Stephan Detjen (Deutschlandfunk), Ulrich Deppendorf (ARD-Hauptstadtstudio), Bettina Schausten (ZDF-Hauptstadtstudio), Peter Limbourg (N 24), Tissy Bruns ("Der Tagesspiegel", Berlin) sowie Thomas Kröter ("Kölner Stadt-Anzeiger", "Mitteldeutsche Zeitung", Halle) und Torsten Kleditzsch ("Freie Presse", Chemnitz) an.



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