Preise: 731 | Gewinner: 16362 | 24.08.2019 | facebook facebook


15 | 12 | 2016

 

JOURNALISTENPREISE-NEWS


Ernst-Schneider-Preis unter Druck

Newsbild New

 
Massiv unter Druck geraten ist der Ernst-Schneider-Preis der deutschen Industrie- und Handelskammern. Grund ist eine Juryentscheidung, warum es in diesem Jahr keine Auszeichnung für Regionalzeitungen gibt. Für Peter Pauls, Chefredakteur vom angesehenen „Kölner Stadt-Anzeiger“, ein Schlag ins Gesicht.

 

  Besonders angesichts des Formats, das Peter Pauls und seine Redaktion 2016 eingereicht haben: Im November 2015 widmete der „Kölner Stadtanzeiger“ eine ganze Ausgabe den Frauen in der Wirtschaftswelt.
Auf Nachfrage erklärt Christian Knull, Geschäftsführer vom Ernst-Schneider-Preis der deutschen Industrie- und Handelskammern, wie diese Entscheidung zustande gekommen ist.

„Die Jurys des Ernst-Schneider-Preis der deutschen IHKs bestehen aus fünf Personen, drei davon sind Vertreter der Medien, zwei der Wirtschaft. Sie werden jedes Jahr neu berufen und sind mit wechselnden Persönlichkeiten besetzt. Diese Jurys (je eine für Fernsehen, Hörfunk, Print und Internet) entscheiden unabhängig und endgültig. Sie enthalten sich bei Beiträgen des eigenen Hauses der Stimme, legen traditionell hohe Maßstäbe an und zeichnen das aus, was im Urteil der Jury herausragend ist. Liegen nach Auffassung der Jurys keine preiswürdigen Vorschläge vor, so entfällt in der jeweiligen Kategorie eine Auszeichnung. Diese Fälle gab es in der 46-jährigen Geschichte des Preises gelegentlich. Eine solche Entscheidung hat auch die diesjährige Jury, bestehend aus Werner D‘Inka, Herausgeber F.A.Z., Wolfgang Krach, Chefredakteur Süddeutsche Zeitung, Ulrich Becker, Chefredakteur Südwestpresse, Burkhard Freyberg, Vizepräsident IHK Karlsruhe und Andreas Richter, Hauptgeschäftsführer IHK Stuttgart, nach ausgiebiger gemeinsamer Beratung getroffen. Die Pressemitteilung des Ernst-Schneider-Preis e.V. fasst die Entscheidungen zusammen“, so Christian Knull.

Laut Knull haben die „ Juroren die Sonderausgabe des Kölner Stadt-Anzeigers diskutiert und bewertet. Sie haben auch erwogen, ob diese Ausgabe in der Kategorie "Innovation" bewertet werden sollte (in der "Plan W" ausgezeichnet wurde). Sie haben von einer Auszeichnung abgesehen.“

Knull wirbt dafür, dass auch weiterhin Regionalzeitungen bei dem Journalistenpreis mitmachen: „Ich würde es bedauern, wenn in Kategorien, die ohne Auszeichnung blieben, es weniger Einreichungen gäbe. In der Vergangenheit gab es auch den gegenteiligen Effekt: Redaktionen haben sich besonders angestrengt, gute und originelle Wirtschaftsbeiträge zu verfassen. Ich möchte noch auf Folgendes hinweisen: Der Preis ist hochwertig und hoch dotiert, und die Juroren leisten gewissenhafte Arbeit. Sie suchen Beiträge, die über den Tag hinaus Bestand haben. Dabei bewerten sie die Relevanz des Themas, die Qualität der Information, die Allgemeinverständlichkeit und die Attraktivität der Darstellung, also die Erzählidee. Die Juryentscheidung sollte keinesfalls entmutigen. Die Latte liegt hoch, aber man kann sie überspringen. Im Übrigen wird sich der neu gebildete Vorstand im Januar mit dem Vorgang beschäftigen, um Wege zu finden, die eine Wiederholung vermeiden helfen.“ (B.Ü.)



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